Infos für Gruppen
  • 18.10.18 | LFS-Fete

Die 72-Stunden-Aktion der Landjugend Schleswig-Holstein wird bereits zum sechsten Mal durchgeführt. Daher gibt es landesweit in vielen Ortsgruppen schon „alte Hasen“, was die 72-Stunden-Aktion betrifft. Bei einer Rekordbeteiligung von über 30 Gruppen sind aber auch immer wieder neue Lajus dabei, die noch gar nicht genau wissen, welches Abenteuer auf sie wartet. Für diejenigen unter euch, denen noch nicht so ganz klar ist, wie diese Aktion abläuft, haben wir die wichtigsten Fragen und Fakten zur Aktion zusammengestellt:

Ablauf der Aktion

Wenn am Donnerstag, 18. Mai 2016 ein geheimer „Agent“ zu euch kommt und euch eure Aufgabe stellt, dann ist das nur auf den ersten Blick der Beginn der 72-Stunden-Aktion, eigentlich ist es eher das Ende einer einjährigen Vorbereitungszeit: Nachdem eure Anmeldung erfolgreich war, haben wir für euch mit Unterstützung vieler Helfer im Land einen Agenten/eine Agentin gesucht. Diese Person sucht für euch eure Aufgabe aus, die ihr im Mai in 72 Stunden bewältigen solltet. Agent und Aufgabe sind strikt geheim; der für euch zuständige Helfer im Orga-Team ist euch bekannt und hilft euch gerne weiter, falls ihr Fragen habt.

Die „ideale Aufgabe“

Die Aufgabe sollte sowohl zum Dorf passen als auch im Interesse eurer Ortsgruppe liegen. Das Ziel sollte immer sein, etwas Bleibendes, Nachhaltiges für das Dorf zu schaffen und durch die Aktion die Gemeinschaft im Dorf zu stärken.

Die Aufgaben haben in der Regel einen starken Bezug zum dörflichen Leben und sollten sowohl der Landjugend im Ort als auch dem Dorf selbst einen positiven Impuls verleihen. Ihr bekommt Aufgaben aus den vielen verschiedenen Bereichen: Dorferneuerung, Kultur- und Brauchtumspflege, Sport, Musik und Naturschutz sind nur einige beispielhafte Überschriften hierfür. Die Bandbreite reicht dabei von der Herstellung von Sitzbänken über die Reno­vier­ung von Gemeinschaftsräumen bis hin zur Gestaltung eines großen Landschafts­parks. Manchmal gehört zur abschließenden Bewältigung auch die Organisation eines Dorf-, Kultur- oder Kinderfestes.

Wenn wir die Aufgabe nicht kennen, können wir dann nichts vorbereiten?

Doch, jede Menge! Die 72-Stunden-Aktion ist euer Projekt – und das sollte gut vorbereitet werden!

  • Ihr wollt, dass euer Ort euch unterstützt? Gut, dann macht rechtzeitig Werbung für euch!
  • Ihr wollt eine eigene Videodokumentation drehen? Wunderbar, meldet euch jetzt schon bei einem Offenen Kanal oder einer Bildstelle an, damit ihr die Geräte ausleihen und bedienen könnt!
  • Ihr wollt bestimmt etwas essen und trinken während eurer drei tollen Tage, oder? Richtig, kann man auch vorher organisieren!

Ihr seht, es kann sehr vieles vorbereitet werden! Die wichtigsten Punkte hierbei sind eine gute Pressearbeit und allgemeine Vorbereitungen (Projektmanagement).

Die Finanzierung

Wie die ganze Aufgabenerfüllung liegt auch die Finanzierung in euren Händen und ist ein Teil der Aufgabe. Gerade bei der kreativen Ausgestaltung eurer Aufgabe seid ihr selbst für den Finanzrahmen verantwortlich.

Von unserer Seite aus werden wir bei der Aufgabenplanung darauf achten, dass die Finanzierung in einem machbaren Rahmen liegt! Vielleicht hat ja sogar euer Agent erste Absprachen mit Sponsoren getroffen, aber verlasst euch nicht darauf! Fragt lieber nach, bevor ihr Geld verplant, das ihr noch nicht habt!

Müssen wir die Aufgabe annehmen?

Natürlich kann (und will) euch keiner zwingen, die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Wenn ihr absolut und geschlossen der Meinung seid, dass die Aufgabe nicht zu euch passt, müssen wir gemeinsam schauen, dass wir sie passend machen. Aber bevor ihr eine Aufgabe ablehnt, nehmt euch ruhig nach der Aufgabenverkündung ein paar Minuten Zeit und überlegt, ob sich dahinter nicht doch eine spannende Herausforderung verstecken könnte. Oftmals lohnt sich ein zweiter Blick und ein „Wir probieren es trotzdem!“.

Was ist, wenn wir nach 72 Stunden nicht fertig sind?

Gebt euer Bestes und versucht alles, eure Aufgabe in 72 Stunden zu erfüllen. Wenn`s dann nicht ganz klappt, geht das Leben trotzdem weiter! Wichtig ist, dass ihr für das Ende der Aktion (also Sonntag, ca. 18.00 Uhr) eine feierliche Übergabe organisiert. Das kann eine Zeremonie mit dem Bürgermeister, ein Theaterstück oder auch ein Dorf- oder Kinderfest sein – je nachdem, was als Abschluss am besten zu eurer Aufgabe passt!

... und wenn wir früher fertig sind?

Na dann erstmal: Herzlichen Glückwunsch, Aufgabe bestanden! Jetzt könnt ihr entweder ein paar Stunden Schlaf nachholen, um für die Abschlussfeier fit zu sein, oder ihr rührt noch mal kräftig die Werbetrommel im Dorf. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, eure Aufgabe selbständig zu erweitern und auszugestalten.

Müssen wir die Aufgabe ganz alleine bewältigen?

Nein. Es ist zwar eure Aufgabe, aber wie ihr sie erfüllt und welche Hilfe ihr in Anspruch nehmt, ist euch überlassen. Ganz nach dem Aktionsmotto wollen wir gemeinsam bewegen! Spannt alle in eurem Dorf ein, die euch helfen wollen: Die Feuerwehr, den Schützenverein, ansässige Firmen oder auch engagierte Einzelpersonen.

Die Aktion ist auch ganz besonders dafür geeignet, neue Mitglieder zu werben. Macht doch einige Wochen vorher einen offenen Jugendabend, erzählt von eurer Landjugendarbeit und stellt die 72-Stunden-Aktion vor. Das wird sicherlich zu einem kräftigen Zuwachs in eurer Gruppe führen!

Vieles ist möglich.

Ihr kennt zwar die Aufgabe nicht, aber alles andere liegt in euren kreativen Händen!

Es sind immer noch Fragen unbeantwortet geblieben?

Dann meldet euch in der Geschäftsstelle Rendsburg: Einfach anrufen (04331-145831) oder eine E-Mail senden an charlotte.bloehs@landjugend-sh.de.

Charlotte Blöhs
04331 / 14 58 31
charlotte.bloehs@landjugend-sh.de |

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Hier stellen wir euch auch weiterhin wichtige Dokumente zur Verfügung. Schaut also bald wieder rein und informiert euch zu Versicherungen für die 72 Stunden Aktion.